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Frammersbach Spessart
Frammersbach bietet sich durch seine teilweise wenigen Höhenunterschieden für wenig geübte Wanderer an. Der alte Spessartort ist bekannt durch seine Glashütten, die ihn im Mittelalter und in der Neuzeit in hoher Zahl umgaben. Auch durch die Frammersbacher Spediteure, die seit dem 15. Jahrhundert als Fuhrleute Europa querten, machten den Ort bekannt.
Rund um Frammersbach bestehen zwei Wege, die beide als Kulturwege gelten. Der eine trägt den Namen Herbertshain und ist thematisch den Fuhrleuten und der Landwirtschaft zugeordnet. Auf diesem Weg passieren Wanderer unter anderem die Kreuzkappelle, die im Zeichen der Glaserei und der Wallfahrt steht. Auf einzelnen Schildern werden auch alte Verkehrswege dokumentiert.
Eine zweite Möglichkeit zur Umwanderung von Frammersbach ist der Rundweg Rinderbachtal. Dieser widmet sich thematisch ebenfalls der landwirtschaftlichen Nutzung in der Vergangenheit, aber auch den so genannten Wässerwiesen. Unterwegs finden Wanderer auch eine Markierung der Stelle, an dem im Bauernkrieg 1525 Bauern hingerichtet wurden.
Eine Informationstafel gibt Auskunft über die Kriegsgeschichte, die auch der Spessart mit den Bauernkriegen besitzt. Am Kalbsbaum finden sich dazu genaue Informationen und der aktuelle Stand der Erforschung.
Die Rundwege sind mit einem blauen Schild gekennzeichnet, auf denen das gelbe EU-Schiffchen mit Sternen zu sehen ist. Unterwegs finden Wanderer zahlreiche Wässerwiesen, Lehmgruben, Glashütten und Köhlerplatten. Ein weiteres Zeichen der wirtschaftlichen Aktivität der Menschen im Mittelalter geben auch Lesesteinriegel, Ackerbauterrassen und Lesesteinhaufen.
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