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Stiftskirche im Spessart
Die Stiftskirche in Aschaffenburg ist für Wanderer und Besucher der Stadt einen Ausflug wert. Der romanische bis frühgotische Bau beinhaltet nicht nur eine ausgefeilte Architektur, sondern auch bedeutende Kunstschätze. Unter ihnen finden sich auch Bilder des Malers Cranach.
Im Innern der Kirche finden sich kunstgeschichtliche wertvolle Werke, darunter Goldschmiedearbeiten, liturgische Gegenstände sowie einige Gemälde. Auch der spätromanische Kreuzgang in der Kirche ist einen Besuch wert. Die Kirche beherbert weiterhin auch ein Stiftsmuseum, in dem vor-und frühgeschichtliche Bodenfunde sowie eine Sammlung alter Kirchenkunst aus Aschaffenburg und vom Untermain gezeigt wird.
Die Geschichte der Stiftskirche reicht zurück bis in das 10. Jahrhundert. Otto von Schwaben ließ einst die Kirche anstatt eines karolingischen Rechteckbaus errichten. Die einzelnen Abschnitte der Kirche wurden in verschiedenen Jahrhunderten fertiggestellt und sind somit von verschiedenen Einflüssen geprägt. Der älteste Teil ist das Langhaus mit den romanischen Pfeilerarkaden. Der jüngste Teil des Baus ist der Turm mit seinem Oberbau aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Für Besucher lohnt sich besonders ein Besuch des Kreuzganges. Hier finden sich original erhaltene Fresken aus dem 15. Jahrhundert und individuell gestaltete Kapitelle. Die Holzdecke des Raumes ist mit Holzschnitzereien verziert und darüberhinaus finden sich an den Wänden einige Grabinschriften.
Die Stiftskirche ist einst vom Papst Pius XII. zur Basilica minor erhoben worden. Anlass dazu gab die 1000-Jahr-Feier im Jahr 1958, bei der sie zur einzigen päpstlichen Basilika geweiht wurde.
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